Sinnsprüche und Zitate


Abschied nehmen heißt, auf das reduziert werden, was einen wirklich miteinander verbindet.

Ulf Wetter


Wir sterben alle am Wege. Wer von erreichten Zielen spricht, ist ein Narr.

Friedrich Nietzsche


Es ist nichts mehr zu fürchten als die Furcht.

Ludwig Börne


Je mehr man in sich erlebt hat, desto mehr Teil nimmt man an anderen und weniger an sich selbst.

Ernst von Feuchtersleben


Wenn man das Dasein als eine Aufgabe betrachtet, dann vermag man es immer zu ertragen. 

Marie von Ebner-Eschenbach


Briefe sind Stimmungskinder.

Christian Morgenstern


Das Los des Menschen scheint zu sein nicht Wahrheit, nicht Freiheit und Gerechtigkeit und Glückseligkeit, sondern Ringen danach.

Johann Gottfried Seume


Die meisten Menschen sind Münzen, nur wenige Prägestöcke. 

Wilhelm Raabe


Wir sind für nichts so dankbar wie für die Dankbarkeit.

Marie von Ebner-Eschenbach


Der Wechsel allein ist das Beständige.

Arthur Schopenhauer


Die Erinnerung ist das einzige Paradies, woraus wir nicht vertrieben werden können.

Jean Paul


Das Bleibende zu erkennen bedeutet Einsicht. Das Ewige zu erkennen klärt den Sinn.

Laotse


Die Hoffnung ist der Regenbogen über dem herabstürzenden Bach des Lebens.

Friedrich Nietzsche


Die Natur hat den Menschen als Gegengewicht zu den vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben: die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.

frei nach Immanuel Kant


Hoffen heißt die Möglichkeit des Guten erwarten; die Möglichkeit des Guten ist eine Dimension der Ewigkeit. 

frei nach Sören Kierkegaard


Von Dingen hören, das ist nicht genug. Du musst sie durchgelebt und durchgeliebt und durchgelitten haben. Erst dann weißt du am Ende deiner Tage, dass dir das Leben quer durch's Herz geflossen ist.

Irma Grothe


Jeder Augenblick im Leben ist ein Schritt zum Tode hin.

Pierre Corneille


Den eigenen Tod immer ein bißchen im Auge behalten: das beruhigt und erfrischt zugleich.  

Niklas Stiller


Mir tut allemal weh, wenn ein Mann von Talent stirbt, denn die Weit hat dergleichen nötiger als der Himmel.

Georg Christoph Lichtenberg


Da man in das Leben sich hat fügen müssen, wie viel leichter sollte man sich in den Tod fügen. 

Wilhelm Raabe


Wir sollten die Liebe, die wir den Toten mit ins Grab geben, nicht den Lebendigen entziehen.

Wilhelm Raabe


Entschlossenheit im Unglück ist immer der halbe Weg zur Rettung. 

Johann Heinrich Pestalozzi


Das meiste Unglück der Menschen besteht eigentlich nur darin, dass sie sich mit Händen und Füßen gegen das Kreuz, das sie tragen sollen und tragen müssen, stemmen und wehren.

Jeremias Gotthelf


Dreifach ist der Schritt der Zeit: Zögernd kommt die Zukunft hergezogen, Pfeilschnell ist das Jetzt verflogen, Ewig still ist die Vergangenheit.

Friedrich Schiller


Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen. 

Martin Luther


Leiden sind Lehren.

Äsop



Gleich wie Blätter im Walde, so sind die Geschlechter der Menschen. Einige streuet der Wind auf die Erde hin, andre wieder treibt der knospende Wald in des Frühlings Wärme. So auch der Menschen Geschlecht, dies wächst und jenes verschwindet.

Homer


Wie hat der Mensch seinen Anfang und sein Ende? Den Anfang nur im Nachhinein, das Ende nur im Vorwegnehmen.

Unbekannt


Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern. Tot ist nur, wer vergessen wird.

Auf einem Bonner Grabmal


Wie ein Blatt vom Baume fällt, 
so fällt der Mensch aus dieser Welt. 
Die Vögel singen weiter. 

Matthias Claudius


Man kann sein Schicksal weder voraussehen noch ihm entgehen; doch man kann es annehmen.

Christina, Königin von Schweden


Nicht der Mensch hat am meisten gelebt, welcher die höchsten Jahre zählt, sondern der, welcher sein Leben am meisten empfunden hat.

Jean-Jacques Rousseau


Es nimmt der Augenblick, was Jahre geben.

Johann Wolfgang von Goethe


Die Erinnerungen verschönen das Leben, aber das Vergessen allein macht es erträglich.

Honore de Balzac


Die Erinnerung steht immer dem Herzen zu Diensten.

Antoine Rivarol


Wir müssen lernen, zuletzt auch noch sterben lernen.

Marie von Ebner-Eschenbach


Es heißt nicht sterben, lebt man in den Herzen der Menschen fort, die man verlassen muß.

Samuel Smiles


Es ist ein Ewiges, das wandelt und das bleibt das in sich selber ruht und ruhlos treibt.

(Altindisch, aus dem Sanskrit übertragen)


Niemand kennt den Tod, und niemand weiß, ob er nicht vielleicht das größte Gut für den Menschen ist, und sie fürchten ihn, als wenn sie gewiss wüssten, dass er das größte Übel sei.

Sokrates


Leuchtende Tage, weine nicht, dass sie vorüber, lächele, dass sie gewesen.

Rabidranath Tagore


Vor dem Tode erschrickst du? Du wünschest, unsterblich zu leben? Lebe im Ganzen! Wenn du lange dahin bist, es bleibt.

Friedrich Schiller


Sterne und Menschen müssen einmal sinken, aber sie sinken und gehen nur in die Ewigkeit hinein.

Gorch Fock


Der Tod ist kein Unglück für den, der stirbt, sondern für den, der überlebt.

Karl Marx


Der Schlaf ist ein kurzer Tod, der Tod ein langer Schlaf.

Plato(n)


Der Schlaf ist das Bild des Todes.

Marcus Tullius Cicero


Der Tod ist gar nichts; nur der Gedanke an ihn ist traurig.

François-Marie Voltaire


Der Tod ist kein Ereignis des Lebens. Den Tod erlebt man nicht.

Ludwig Wittgenstein


Es ist ungewiss, wo uns der Tod erwartet; erwarten wir ihn überall.

Michel de Montaigne


Glücklich ist der, der stirbt, bevor er den Tod gerufen hat.

Francis Bacon


Ich habe oft über den Tod nachgedacht, und finde ihn das geringste aller Übel.

Francis Bacon


Im Leben muss man sich immer nach andern richten, im Tode nicht.

Lucius Annaeus Seneca


Menschlich gesprochen ist der Tod das Letzte von allem, und menschlich gesprochen gibt es nur Hoffnung, solange Leben da ist.

Sören Kierkegaard


Nichts ist gewisser als der Tod, nichts ungewisser als seine Stunde.

Anselm von Canterbury


Der Tod ist Ziel der Natur, keine Strafe.

Marcus Tullius Cicero


Wir sind ein einziges Mal geboren. Zweimal geboren zu werden ist nicht möglich. Die ganze Ewigkeit werden wir nicht mehr sein. Du aber bist nicht Herr des morgigen Tages und verschiebst immerzu das Erfreuende. Das Leben geht mit Aufschieben dahin, und jeder von uns stirbt, ohne Muße gefunden zu haben.

Epikur


Geboren werden heißt, zu sterben anfangen.

Laotse


Jeder Tag ist ein kleines Leben, zu welchem das Erwachen die Geburt ist und welches durch den Schlaf als Tod beschlossen wird.

Arthur Schopenhauer


Wir sollten das Leben verlassen wie ein Bankett: weder durstig noch betrunken.

Aristoteles


Sagt nicht, dass die Toten tot sind. Etwas von ihrem Wesen lebt weiter in ihren Nachkommen.

Chuangtse


So ist also der Tod, das schrecklichste der Übel, für uns ein Nichts: Solange wir da sind, ist er nicht da, und wenn er da ist, sind wir nicht mehr.

Epikur


Die Asche macht alle gleich.

Lucius Annaeus Seneca


Der Tod ist das Ende aller Dinge des menschlichen Lebens, nur nicht des Aberglaubens.

Plutarch


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