Zu meiner Person

Dietrich Spreter von Kreudenstein aufgenommen am 23. 10. 2007

geboren   1944

in München
   
1965 Abitur
1965 -1967 Studium der Physik
1967 -1969 Operator in einem Rechenzentrum
1970 - 1971 Schichtleiter in einem Rechenzentrum
1972 Leiter eines kleinen Rechenzentrums
1973 -1974 Systembetreuer in einem Rechenzentrum
1975 - 1976 Programmierer im Rechenzentrum
1978 geheiratet, eine geistig behinderte Tochter
1976 - 1996 Programmierer für Verwaltungssoftware
1996 -2002 Arbeit in einer Qualitätssicherungsgruppe für Computerprogramme 
 seit 30.9.2002 Durch Insolvenz bin ich mit 58 zwangsweise aus dem Berufsleben ausgeschieden und verfolge nun energischer als bisher eigene Ziele.
 2004 Übernahme des Hauses meiner Großmutter in Eisenach. Seit 2007 in Eisenach gemeldet. Getrennt lebend.

Welche Hoffnungen verbinde ich mit meinem Engagement Atheist

Als ich 1972 angefangen habe mit Zeugen Jehovas zu diskutieren, merkte ich sehr bald, dass diese Menschen in ihrer Gedankenwelt gefangen waren. Zeugen Jehovas ist es zum Beispiel verboten mit ausgetretenen Zeugen Jehovas Kontakt aufzunehmen. Die Kirche begründet dies mit der Behauptung, dass deren Gedanken ohnehin wertlos sind. Zusätzlich wird den Mitgliedern gedroht sie aus der Gemeinschaft auszuschließen, wenn sie Kontakt aufnehmen. Nach dem Glauben der Mitglieder bedeutet dies das ewige Leben zu verlieren. Diese psychologische Sperre führt dazu, dass Menschen nicht mehr miteinander reden. Und wo das geschieht, werden sehr bald Feindbilder aufgebaut. 

Die Zeugen Jehovas sind nicht die einzige Kirche, die mit diesen unlauteren Mitteln versucht, ihren unter einer Profilneurose leidenden Gott zu verkaufen (2. Mose 20,3). Die evangelische und die katholische Kirche haben einen Sitz im Rundfunkrat. Konfessionslose und Atheisten sind hier nicht vertreten, obwohl inzwischen fast ein Drittel unserer Gesellschaft konfessionslos ist. Religionskritik wird in den Medien totgeschwiegen.

Manche mögen denken: Ich als Einzelner kann da ohnehin nichts bewirken. Aber ganz so ist es nicht. Es gibt ein englisches Sprichwort, das lautet: "Minorities always rule" (Es herrschen immer Minoritäten). Nicht immer bestätigt sich dies, aber ein Beispiel ist die Firma Microsoft, deren Gründer diesen Sachverhalt in einer Werbung einmal sinngemäß so formuliert hat: "Wenn Ihnen jemand sagt: Ein Mensch allein kann nichts ausrichten, so sage ich Ihnen, dass er sich gewaltig irrt."

Manche mögen mir entgegenhalten, dass ich mit meinem missionarischen Eifer nicht besser bin als die Zeugen Jehovas. Ich nehme diesen Leuten die Hoffnung auf ein ewiges Leben. Aber es gibt da einen Unterschied. Ich zwinge niemand mit Drohungen vor einem baldigen göttlichen Strafgericht meine Schriften zu lesen. Ich sage meine Meinung, damit Andere morgen oder auch noch viel später ihre eigene Meinung sagen können.

Meinungsfreiheit ist für uns eine Selbstverständlichkeit, aber sie wurde hart erkämpft. Innerhalb der Kirchen gibt es nach wie vor Meinungsfreiheit nur für die Mitglieder. Priester und Theologen müssen oft gegen ihre eigene Überzeugung die festgeschriebene Glaubenslehre verkünden und trickreich rechtfertigen (siehe unter dem Link Bibelkritik das Kapitel "Aus der Trickkiste der Vertreter des Glaubens"). Wenn sie dies nicht tun droht ihnen die Entlassung und der soziale Abstieg. Wir sollten in diesem Zusammenhang bedenken, dass wir nicht nur verantwortlich sind, für das, was wir sagen und was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht sagen und nicht tun. Unsere Freiheit ist nicht nur von Terroristen und Verbrechern bedroht, sondern manchmal auch durch die schweigende Mehrheit. Insbesondere dann, wenn Illusionen verkauft werden, sehen wir zu wie Mitmenschen betrogen und sogar mit psychologischen Mitteln versklavt werden. Ein Betrug kann nur mit psychischer oder physischer Gewalt aufrecht erhalten werden.

Meine Hoffnung ist, dass sich jene, die diese Homepage lesen, Gedanken über ihre Weltanschauung machen, so vielleicht zu einer eigenen Weltanschauung gelangen und zu der Einsicht, dass der Friede in dieser Welt nicht von einer gemeinsamen Weltanschauung abhängt, sondern von der Toleranz und Achtung mit der man anderen begegnet.

Die Friedfertigkeit einer Gesellschaft ist messbar an ihrer Bereitschaft zum Dialog mit Andersdenkenden.

Ich nutze die Macht, die ich habe, die jeder hat, die Macht eines guten Arguments. Einem beweiskräftigen Argument kann sich auf Dauer niemand entziehen. Hier vertraue ich auf den Werbeslogan, der Firma, bei der ich zuletzt angestellt war: Experience the Power of Information! (Erfahre die Macht der Information)

Dietrich Spreter von Kreudenstein

an der Gedenkstätte Ludwig Feuerbachs am Rechenberg in Nürnberg 25. Juli 2004

 

Dies ist kein Fahndungsfoto von mir, sondern gezeichnet von dem Schnellzeichner Zamir Yushaev  (www.schnellzeichner-zamir.de) anlässlich der Eröffnung der neuen Filiale der Commerzbank in dem historischen Gebäude am Johannisplatz in Eisenach am 31. Mai 2008 (Eine Bank gründen, ein Bankraub ist nichts dagegen! Um Missverständnisse zu vermeiden: Ich war bei der Eröffnung nur einer der Gäste)

 

 

 

 

 

 

Dietrich Spreter von Kreudenstein auf einem Himmelfahrtskommando (in der Seilbahn von Heiligenblut zum Scharreck April 2000 bei einem Betriebsausflug)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für Heraldik-Fans das Wappen

Das Logo der Webseite

Burgruine Nekarburg bei RottweilDas Logo entstand in der Zeit nach dem Fall der Berliner Mauer. Niedergerissene Mauern wurden damals zu einem Symbol der Freiheit. Das Logo entstand nach der Vorlage einer Burgruine. Die Burg gehörte zeitweise einem meiner Vorfahren.

 

bisherige gesellschaftliche Engagements: Meinungen und Ansichten:
  • Aktives Mitglied beim akademischen Gesangverein (AGV) (1967-1971)

  • Mitglied in einem evangelischen Bibelkreis (1973-1979) auch noch nach meinem Kirchenaustritt 1975

  • Diskussionen mit Zeugen Jehovas (1972-1974)

  • Diskussionen mit Mormonen (1976)

  • Vorsitzender des Verwaltungsbeirats einer Eigentumswohnanlage (1979-1996) mit einer Unterbrechung von einem Jahr

  • Mitglied des Freidenkerverbands München e.V. (1986-1992 seit 1987 im Vorstand)

  • Passives Mitglied beim Bund für Umwelt und Naturschutz (1985 - 2004)

  • Mitglied bei der PCAG (einem Computerclub) (1989-1992 aktiv, 1999 - 2004 gelegentlich aktiv)

  • Herausgabe eines Buches (1994 zu meinem 50. Geburtstag), ISBN 3-9803789-0-X, Titel:

"Mit Argumenten

gegen die Zeugen Jahwes"

  • Mitglied im Betriebsrat (seit dem Beginn des Jahres 2000, vorher stellvertretendes Mitglied im Betriebsrat seit dem 8. September 1998). 

  • Seit 2. November 2000 Mitglied beim bfg München (Bund für Geistesfreiheit)

  • Seit 15. Februar 2003 gewähltes  Vorstandsmitglied im bfg München.

  • Seit dem 13. Juli 2007 nur noch Mitglied des bfg München, da ich inzwischen meinen Wohnort gewechselt habe.

  • 19.2.2009 Ausschluss aus dem bfg München, da ich Zweifel an den jüdischen Opferzahlen des Naziterrors geäußert hatte. Ich habe nicht bestritten dass es massenhaft Opfer gab und auch nicht den Naziterror. Aber Geschichtsschreibung beruht auf einem Indizienprozess, der nie lückenlos nachvollziehbar ist. Im Laufe dieser Diskussion wurde mir dann unterstellt mit diesem Argument den Naziterror verharmlost zu haben. Ich gebe zu, dass meine Argumente in diesen E-Mails nicht immer in letzter Konsequenz durchdacht waren und manches war etwas unglücklich formuliert. Geschichte ist nicht mein Gebiet, die Glaubwürdigkeit der Geschichtsschreiber für mich kaum nachprüfbar.
    Für mich ist weder psychische, noch physische, noch auf Finanzkraft beruhende Gewalt ein moralisch zu rechtfertigendes Mittel. Gesellschaftlich legitimierte Macht muss es natürlich geben. Ich setze auf den sachlichen Dialog, sowie auf logische und nach naturwissenschaftlichen Kriterien gesicherte Begründungen. Zum Thema religiöse Gewalt siehe auf meiner Homepage "Religion und Gewalt", "Besitzen wir die Gabe der Erkenntnis von Gut und Böse", zum Naziterror siehe in der Lebensgeschichte des Pfarrers Willibald Glas den Abschnitt "Militärzeit". Zum Thema Moral siehe "Ein Plädoyer für den Atheismus", "Der moralische Gottesbeweis".

Kontaktadresse:

Dietrich Spreter von Kreudenstein
Bornstr. 6
99817 Eisenach

E-Mail-Adresse:

kreudenstein$kreudenstein-online.de Bitte ersetzen Sie das $-Zeichen durch @

Antialkoholiker – da ich der Meinung bin, dass man andere nicht dazu animieren soll, seine Gesundheit zu ruinieren.

Nichtraucher – wegen der gesundheitlichen Folgen und weil ich den Geruch von verrauchten Räumen nicht mag.

Weder gläubig noch autoritätsgläubig – weil es gute Gründe für die Evolutionstheorie gibt und ich die Auslegungspraktiken verschiedener Kirchen kenne. Trotzdem bin ich stets bereit meine Weltanschauung neuesten Erkenntnissen anzupassen. Für Diskussionen über Internet bin ich immer offen.

Kompromissbereit – wenn ich widerlegt werde oder feststelle, dass meine Ansichten nicht mehrheitsfähig sind.

Bemüht um eine gesunde Lebensweise – womit ich aber nicht behaupten möchte, dass ich gesund lebe. Ich besitze nicht das medizinische Wissen, um das behaupten zu können, aber ich sehe es als erstrebenswertes Ziel an den Alterungsprozess durch Medikamente und eine gesunde (?) Ernährung/Lebensweise aufzuhalten.

Pflanzenliebhaber – aus Naturverbundenheit. 

Computerleidenschaft – weil es mich immer wieder fasziniert, was man einem Computer alles beibringen kann.

Hobbys:

Schreiben von intelligenten Spielprogrammen

gelegentliche Diskussionen mit Internetpartnern

Gelegenheitsfotograf