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Als ich 1972 angefangen habe mit Zeugen
Jehovas zu diskutieren, merkte ich sehr bald, dass diese Menschen in
ihrer
Gedankenwelt gefangen waren. Zeugen Jehovas ist es zum Beispiel verboten
mit ausgetretenen Zeugen Jehovas Kontakt aufzunehmen. Die Kirche
begründet dies mit der Behauptung, dass deren Gedanken
ohnehin wertlos sind. Zusätzlich wird den Mitgliedern gedroht sie aus der Gemeinschaft
auszuschließen, wenn sie Kontakt aufnehmen. Nach dem Glauben der
Mitglieder bedeutet dies das ewige Leben zu verlieren. Diese psychologische Sperre
führt dazu, dass Menschen nicht mehr
miteinander reden. Und wo das geschieht, werden sehr bald Feindbilder
aufgebaut.
Die Zeugen Jehovas sind nicht die einzige
Kirche, die mit diesen unlauteren Mitteln versucht, ihren unter einer
Profilneurose leidenden Gott zu verkaufen (2. Mose 20,3). Die evangelische und die
katholische Kirche haben einen Sitz im Rundfunkrat. Konfessionslose und
Atheisten sind hier nicht vertreten, obwohl inzwischen fast ein Drittel
unserer Gesellschaft konfessionslos ist. Religionskritik wird in den
Medien totgeschwiegen.
Manche mögen denken: Ich als Einzelner
kann da ohnehin nichts bewirken. Aber ganz so ist es nicht. Es gibt ein
englisches Sprichwort, das lautet: "Minorities always rule" (Es
herrschen immer Minoritäten). Nicht immer bestätigt sich dies, aber ein
Beispiel ist die Firma Microsoft, deren Gründer diesen Sachverhalt in
einer Werbung einmal sinngemäß so formuliert hat: "Wenn Ihnen jemand
sagt: Ein Mensch allein kann nichts ausrichten, so sage ich Ihnen, dass
er sich gewaltig irrt."
Manche mögen mir entgegenhalten, dass
ich mit meinem missionarischen Eifer nicht besser bin als die Zeugen
Jehovas. Ich nehme diesen Leuten die Hoffnung auf ein ewiges Leben. Aber es gibt da einen Unterschied. Ich zwinge niemand mit
Drohungen vor einem baldigen göttlichen Strafgericht meine Schriften zu
lesen. Ich sage meine Meinung, damit Andere morgen oder auch noch viel
später ihre eigene Meinung sagen können.
Meinungsfreiheit ist für uns eine
Selbstverständlichkeit, aber sie wurde hart erkämpft. Innerhalb der
Kirchen gibt es nach wie vor Meinungsfreiheit nur für die Mitglieder.
Priester und Theologen müssen oft gegen ihre eigene Überzeugung die
festgeschriebene Glaubenslehre verkünden und trickreich rechtfertigen
(siehe unter dem Link Bibelkritik das Kapitel "Aus der Trickkiste der
Vertreter des Glaubens"). Wenn sie dies nicht tun droht ihnen die
Entlassung und der soziale Abstieg. Wir sollten in
diesem Zusammenhang bedenken, dass wir nicht nur verantwortlich sind,
für das, was wir sagen und was wir tun, sondern auch für das, was wir
nicht sagen und nicht tun. Unsere Freiheit ist nicht nur von Terroristen
und Verbrechern bedroht, sondern manchmal auch durch die schweigende
Mehrheit. Insbesondere dann, wenn Illusionen verkauft werden, sehen wir
zu wie Mitmenschen betrogen und sogar mit psychologischen Mitteln
versklavt werden. Ein Betrug kann nur mit psychischer oder physischer
Gewalt aufrecht erhalten werden.
Meine Hoffnung ist, dass sich jene, die
diese Homepage lesen, Gedanken über ihre Weltanschauung machen, so
vielleicht zu einer eigenen Weltanschauung gelangen und zu der Einsicht,
dass der Friede in dieser Welt nicht von einer gemeinsamen
Weltanschauung abhängt, sondern von der Toleranz und Achtung mit der
man anderen begegnet.
Die Friedfertigkeit einer Gesellschaft
ist messbar an ihrer Bereitschaft zum Dialog mit Andersdenkenden.
Ich nutze die Macht, die ich habe, die jeder
hat, die Macht eines guten Arguments. Einem beweiskräftigen Argument
kann sich auf Dauer niemand entziehen. Hier vertraue ich auf den
Werbeslogan, der Firma, bei der ich zuletzt angestellt war: Experience
the Power of Information! (Erfahre die Macht der Information)

Dietrich Spreter von Kreudenstein
an der Gedenkstätte Ludwig Feuerbachs am Rechenberg in Nürnberg
25. Juli 2004
Dies ist kein Fahndungsfoto von mir,
sondern
gezeichnet von dem Schnellzeichner Zamir Yushaev
(www.schnellzeichner-zamir.de)
anlässlich der Eröffnung der neuen Filiale der Commerzbank in dem
historischen Gebäude am Johannisplatz in Eisenach am 31. Mai 2008 (Eine
Bank gründen, ein Bankraub ist nichts dagegen! Um Missverständnisse zu
vermeiden: Ich war bei der Eröffnung nur einer der Gäste)
Dietrich Spreter von Kreudenstein auf einem Himmelfahrtskommando
(in der Seilbahn von Heiligenblut zum Scharreck April 2000 bei einem
Betriebsausflug)
Für Heraldik-Fans das Wappen

Das Logo der Webseite
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Das
Logo entstand in der Zeit nach dem Fall der Berliner
Mauer. Niedergerissene Mauern wurden damals zu einem Symbol der
Freiheit. Das Logo entstand nach der Vorlage einer Burgruine. Die Burg
gehörte zeitweise einem meiner Vorfahren. |
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