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Im stimmungsvollen Tal der Haßlach eingesäumt vom kuppenförmigen Bruckberger Wald und dem Schlosswald liegt der Ort Bruckberg, der den Besucher mit stattlichen Gebäuden überrascht. Im ehemaligen Schloss der Markgrafen von Ansbach und in einem Erweiterungsbau ist seit 1892 eine Neuendettelsauer Pflegeanstalt untergebracht. Der 1147 erstmals genannte Ort war bis zum 15. Jahrhundert Sitz der Herren von Bruckberg. 1715 erwarben die Markgrafen von Ansbach das Schloss und ließen 1727 einen Bau ausführen, der dem Erbprinzen Carl Friedrich Wilhelm als Aufenthalt diente ehe 1762 die in Ansbach 1709 errichtete Fayencefabrik dort hin verlegt wurde. Ludwig Feuerbach wohnte nach seiner Heirat von 1837 bis 1860 im linken Seitenflügel von Schloss Bruckberg. Hier verfasste er seine bedeutendsten philosophischen Werke. Die Ansbach-Bruckberger Manufaktur wurde unter Preußischer Herrschaft als königlich Preußische Manufaktur weiterbetrieben. Bayern sah in Bruckberg eine Konkurrenz für die Nymphenburger Porzellanfabrik und ließ den Betrieb versteigern. Obwohl das Porzellan in Ansehung der Farben und der Malereien dem Berliner und Dresdner Nichts nachgab, schloß die Fabrik 1860 für immer die ihre Pforten. |