| Wenn Du alles
hinterfragst, was weißt Du dann?
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| Hallo,
stell' Dir vor Du hinterfragst alles, wirklich alles! Was weißt Du dann noch? Nichts mehr!Alles was Du dann noch wahrnimmst, könntest Du glauben oder nicht glauben, aber das Wissen gibt es nicht mehr. Was nimmst Du dann wahr? Wer oder was verbirgt sich hinter Deinen Wahrnehmungen? Wissen können Du und ich es nie, aber was glaubt ihr? Gott definiert sich nur über den Glauben. Du kannst ihn durch Wissen weder belegen noch widerlegen. Sender: hutschenreiter@web.de Liebe(r) Hauke,
ich war mir im Zweifel, ob Hauke ein männlicher oder ein weiblicher Vorname ist, daher die
eigenartige Anrede. Dazu muss man erst einmal klären, wie Wissen generiert wird. Jedes Wissen wird durch einen Interpretationsprozess generiert. Wir interpretieren u.a. das Licht und die Schallwellen in unserem Gehirn und kontrollieren dies u.a. mit unserem Tastsinn, mit Messgeräten und klären auch manches durch die Kommunikation mit unserer Umwelt, erst nonverbal, dann verbal. Die nonverbale Kommunikation ist angeboren. Diese Kommunikation dient zugleich auch Verifizierung. Unser Gehirn startet mit einem angeborenen Satz von Strategien, die sich im Laufe unserer Evolution bewährt haben. Mehr dazu im Kapitel "Dimensionen des Geistes" auf meiner Homepage http://www.kreudenstein-online.de). Nun ermöglicht uns unser Gehirn auch Fiktionen zu generieren, Behauptungen aufzustellen und darüber nachzudenken, ob diese Behauptungen wahr sind oder ob sie falsch sind. Eine dieser Behauptungen ist, dass es einen / mehrere Götter gibt. Wie kamen Menschen zu dieser Behauptung. Unsere Vorfahren sahen sich Naturkräften umgeben, die sich nicht erklären konnten und weil ihrer Erfahrung nach Bewegung mit Leben Leben zu tun hatte, so haben sie hinter den Naturkräften Dämonen vermutet. Diese Form des Animismus findet man auch in der Bibel wieder z. B.
Offenbarung 7:1 Der Autor dieser Zeilen glaubt noch an Winddämonen. Nach seinem Glauben bewegte sich nichts ohne Gott und desses dienstbare Geister. Da war keine anonyme Naturgesetzlichkeit am Werk, sondern wenn ein Sturm die See aufwühlte dann war dies Gottes Wille und wenn sein Sohn Jesus dem Wind und dem Meer befahl sich zu legen, dann war dies ebenso Gottes Wille.
Markus 4:39 - 41 Zwischen den Wellenbewegungen des Meeres und dem Wind sah man damals noch keine Abhängigkeit. Deswegen befiehlt Jesus dem Meer u n d dem Wind. Für die Wellenbewegung des Meeres machte man die Geister des Meeres verantwortlich, zu denen auch im Meer ertrunkene Seefahrer gehörten.
Hiob 26:5
Psalmen 89:10
Psalmen 33:7
Psalmen 74:13
Psalmen 135:6
Jona 1:15 Auch Erdbeben sind gemäß der Bibel nicht einfach die Folge einer Verschiebung von riesigen Platten die auf dem glühenden Erdkern schwimmen, sondern eine Folge göttlichen Wirkens. Dies lehrt jedenfalls die Bibel.
Psalmen 29:8
Jesaja 29:5
Joel 4,16
Matthäus 28,2
Offenbarung 8,5 Mit dem Bau der ersten Dampfmaschine durch James Watt änderte sich dies. Zum ersten Mal war es gelungen die in Kohle gespeicherte Energie in einer Maschine umzusetzen, die sich nun wie von Geisterhand getrieben bewegte. Aber im Unterschied zu den Wind- und Wasserrädern, die Naturkräfte nutzten, war hier der Mechanismus der Entstehung der Kraft, die das Rad bewegte leicht durchschaubar. Und im Unterschied zu Naturkräften, war diese Kraft steuerbar, ja sogar berechenbar. Man sprach auf einmal von der Leistung einer Maschine. Der Energiebegriff tauchte auf.
Die Hypothese Gott war nun für viele Naturkräfte nicht mehr gültig. Man verwendete sie nur
noch für die Entstehung des Seins und die Entstehung des Lebens. Für die Entstehung des
Leben fand man jedoch schon bald eine andere Erklärung, die Evolutionstheorie. Und das
Sein kann man voraussetzen. Gott ist hier eine überflüssige Hypothese, denn auch sein
Sein wird vorausgesetzt. Siehe hierzu auch das Kapitel "Gottesbeweise - Wege oder Irrwege
zu Gott", sowie die Kapitel "Lebensenergie" und "Die Schwachstellen des Kreationismus"
(unter dem Link Evolution) auf meiner Homepage http://www.kreudenstein-online.de Dieter Ich fürchte mich nicht vor Gläubigen, aber vor Menschen, die glauben ein Werkzeug Gottes zu sein, müssen wir uns alle fürchten. (siehe Richter 11:30-40 Richter Jephta bringt ein Brandopfer - seine eigene Tochter)
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