Gedankengebäude

Wenn wir schon der Gefangene unseres eigenen Geistes sind, sollten wir uns wenigstens unsere Zelle ordentlich möblieren.

Sinngemäß nach einem Zitat von Sir Peter Ustinov, einem Schauspieler, der zahlreiche Schulprojekte unterstützt hat.

Quelle: http://www.gidi.de/zitaten/zitaten4.htm hier stehen auch noch weitere Zitate von Sir Peter Ustinov

Der folgende Brief ist ein Ausschnitt aus einer E-Mail-Diskussion mit einem christlichen Fundamentalisten vom März 2004. Dass man dabei von christlichen Fundamentalisten oft in übelster Weise beschimpft und mit Höllenstrafen bedroht wird, gehört zum Umgangston vieler Fundmentalisten, den ich mir jedoch nie angeeignet habe. Herr Georg Todoroff  behauptet Diplom-Mathematiker und Philosoph zu sein und vertreibt seine Bücher in seinem Veritas Verlag, aber auch in einigen weiteren Verlagen.

Die Antworten von Herrn Todoroff  stehen in der rechten Spalte und sind fett markiert, während der Text meiner E-Mail in Kursiv-Schrift in der linken Spalte erscheint. Herr Todoroff merkt nicht, dass er sich selbst widerspricht. So zitiert er "1 Kor 12,6: Gott bewirkt alles in allen." Eine Bibelstelle, die die menschliche Freiheit negiert und weiter unten zitiert er "Gal 5,1: Zur Freiheit hat uns Christus befreit." und behauptet dann ich sei ein Gefangener Satans. Das ist christlich fundamentalistische Logik pur.


Hier noch die Anschrift der Webseite von Herrn Todoroff.

 

P H I L O S O P H I S C H E S I N S T I T U T

V E R I T A S   V e r l a g

Dipl.-Mathematiker Georg Todoroff Philosoph Autor

78068 Bad Dürrheim

www.g-todoroff.de

Z U R   E H R E   D E I N E S   H E I L I G E N   N A M E N S

V A T E R   I M   H I M M E L

Wer angesichts des heutigen Erkenntnisstandes der Menschheit

leugnet, daß Gott der Verfasser der Bibel ist, der

leugnet 1 + 1 = 2.

Seine Zukunft ist die Hölle, sagt Gott, kehrt er nicht um.

Gottesleugner leben und sterben wie das Vieh, sagt Gott,

dümmer als Ochse und Esel.


Sehr geehrter Herr Todoroff,

ich habe gerade ein Semester zur philosophischen Gotteslehre an der  Hochschule für Philosophie in München angehört und mir dazu auch ein  Buch des Jesuiten Prof. Dr. Josef Schmidt gekauft (philosophische Theologie - Grundkurs Philosophie Band 5 Kohlhammer/Urban Taschenbücher ISBN 3-17-017958-6).  Ich kenne die Argumente.

Todoroff: Glaube - Sie kennen nichts! Schriftgelehrte sind alle in der Hölle, also alle Theologen!
Sie basieren zum einen auf der Natur des menschlichen Geistes, zum anderen auf der Behauptung alles müsse einen Anfang haben und der könne nicht in der Welt selbst begründet sein. Todoroff: Mag sein, dass diese Halbintelligenten so "argumentieren". Sie(!), also Sie, müssen erklären, wie 3.000 Vorhersagen der Bibel in Erfüllung gegangen sein können oder Sie sind ein verbrecherischer Lügner.
(Frühe) Begründungen des Gottesglaubens

Jede Antwort ist die Antwort auf eine Frage. In diesem Fall brauchen wir nur den Fragen nachzugehen, die sich uns im Umgang mit der Natur stellen. Folgende Fragen tauchen hierbei auf: Warum ist Etwas und nicht Nichts?

Todoroff: Nichts ist! Schon der falsche Ansatz.
Woher kommen Naturkräfte, wie das Feuer oder der Wind, Blitze und Donner, Regen…? Wer bewegt das alles? Woher kommt Leben? Woher kommt der menschliche Geist und wohin geht er nach dem Tod?

Nun ist die einfachste Antwort auf eine Frage eine Vermutung. Je mehr nun dieser Vermutung zustimmen, desto mehr wird sie zum Allgemeingut.

Todoroff: Mag sein, aber: RTh, ETh und UTh sind reine Vermutungen (Relativitätstheorie, Evolutionstheorie und Urknalltheorie).
Da man in Glaubensdingen der Phantasie keine Grenzen gesetzt sind, ist hier auch ein Freiraum für frei schaffende Künstler, die diesen Freiraum mit Legenden ausfüllen. In die lebensnahen Geschichten werden Glaubensinhalte eingeflochten. Ein Beispiel im alten Testament ist die Schöpfungslegende. Todoroff: Glaubensbekenntnis eines Halbintelligenten (GH zukünftig abgekürzt)
Warum ist dies eine Legende und keine wahre Geschichte? Die Schöpfungsgeschichte beginnt, ohne den Anlass zu erwähnen, bei dem Gott diese Geschichte den Menschen erzählt hat. Sie beginnt so, als  hätte Gott sie dem Schreiber direkt in die Feder diktiert. Todoroff: Hat Er ja auch! Beweisen Sie das Gegenteil!
Ähnlich wie bei Märchen ist der Erzähler in der Rolle des Beobachters. Hier sind sogar zwei Geschichten vom Endredaktor des Pentateuch (der 5 Bücher Mose) zusammengefügt worden. Bei einem Vergleich von 1. Moses 1:27 mit 1. Moses 2:7 sieht man dies sofort. Ab 1. Moses 2:5 beginnt die zweite Überlieferung der Schöpfung. Todoroff: GH
Die Vermutung, dass es sich um ein Geschichte, um ein Drama handelt, wird u. a. dadurch gestützt, dass die Biographie Adams offensichtlich entfernt wurde. Todoroff: GH
1. Mose 5:1 beginnt mit den Worten "Dies ist das Buch der Geschichte Adams". Aber diese Biographie eines immerhin 930 Jahre währenden Lebens endet bereits mit Vers 5 des gleichen Kapitels. Vielleicht passte sie nicht in ein religiöses Werk. Todoroff: GH - die Bibel ist kein religöses Werk, sondern das Wort Gottes, wissenschaftlich bewiesen, was Sie in Ihrer unglaublichen Verlogenheit nicht zur Kenntnis nehmen - die Erde ist eben bei Ihnen noch immer eine Scheibe.
Wenn aber etwas nur als Vermutung dasteht, hat der Priester auf Dauer ein Problem. Eine Vermutung wirkt nicht so überzeugend wie eine Behauptung mit Wahrheitsanspruch. In Konkurrenz mit anderen Priestern ist er also sehr bald gezwungen aus der Vermutung eine Glaubenswahrheit zu machen. Todoroff: GH - absoluter Schwachsinn.
Ein anderer Grund für den Gottesglauben liegt im mangelnden Naturverständnis der Antike. Todoroff: GH - die wussten mehr als wir, denn so hoffnungslos verblödet, einen Krieg gegen Gott zu beginnen, an dem Ast zu sägen, auf dem sie sitzen, waren sie nicht. Wir sind es!
Mit dem Bau der ersten Dampfmaschine durch James Watt war es zum ersten Mal gelungen die in Kohle gespeicherte Energie in einer Maschine umzusetzen, die sich nun wie von Geisterhand getrieben bewegte. Aber im Unterschied zu den Wind- und Wasserrädern, die Naturkräfte nutzten, war hier der Mechanismus der Entstehung der Kraft, die das Rad bewegte leicht durchschaubar. Und im Unterschied zu Naturkräften, war diese Kraft steuerbar, ja sogar berechenbar. Man sprach auf einmal von der Leistung einer Maschine. Der Energiebegriff als physikalische Größe tauchte auf. Todoroff: Toll - welch Erkenntnis.

Der Begriff stammt, wie auch einige andere physikalische Begriffe, aus dem Griechischen energeia, hat aber dort eine andere Bedeutung  (energeia = Wirklichkeit). In der aristotelischen Philosophie taucht der Begriff auf als Übergang von der Möglichkeit (griechisch dynamis)  zur Wirklichkeit (energeia). Er beschreibt damit die Bewegung (kinesis), bzw. jede Art der Veränderung in der Natur.

Naturkräfte lagen bis dahin allesamt in der Verfügungsgewalt Gottes bzw. seiner dienstbaren Geister. Nichts bewegte sich ohne göttliche Mitwirkung.

Todoroff: Schon falsch - nichts bewegt sich ohne das Wirken Gottes. Das ist auch heute noch so.
Dies lehrt die Bibel. Da war keine anonyme Naturgesetzlichkeit am Werk, sondern wenn ein Sturm die See aufwühlte dann war dies Gottes Wille und wenn sein Sohn Jesus dem Wind und dem Meer befahl sich zu legen, dann war dies ebenso Gottes Wille. Todoroff: Exakt!

Markus 4:39 - 41

Und er stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig und verstumme! Und der Wind legte sich, und es entstand eine große Stille. Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben? Sie aber fürchteten sich sehr und sprachen untereinander: Wer ist der? Auch Wind und Meer sind ihm gehorsam!

Zwischen den Wellenbewegungen des Meeres und dem Wind sah man damals noch keine Abhängigkeit,

Todoroff: GH - nur Idioten glauben solchen Unfug. WIR(!) sind die Idioten, WIR(!) wissen NICHTS(!), wir können unseren Vorfahren nicht das Wasser reichen. Die waren nämlich noch weise - wir sind hoffnungslos verblödet.

denn das Meer ist auch noch einen Tag nach einem Sturm unruhig oder wenn es weit draußen zu einem Unwetter kommt. Deswegen befiehlt Jesus dem Meer und dem Wind sich zu beruhigen. Für die Wellenbewegung des Meeres machte man die Geister des Meeres verantwortlich zu denen auch im Meer ertrunkene Seefahrer gehörten.

Hiob 26:5

Die Schatten drunten erbeben, das Wasser und die darin wohnen.

Todoroff: GH

Psalmen 89:10

Du herrschest über das ungestüme Meer, du stillest seine Wellen, wenn sie sich erheben.

Todoroff: Das ist Gott!

Psalmen 33:7

Er hält die Wasser des Meeres zusammen wie in einem Schlauch und sammelt in Kammern die Fluten.

Todoroff: Exakt!

Psalmen 74:13

Du hast das Meer gespalten durch deine Kraft, zerschmettert die Köpfe der Drachen im Meer.

Todoroff: Exakt!

Psalmen 135:6

Alles, was er will, das tut er im Himmel und auf Erden, im Meer und in allen Tiefen; der die Wolken lässt aufsteigen vom Ende der Erde, der die Blitze samt dem Regen macht, der den Wind herausführt aus seinen Kammern;

Jeremia 10:13

Bei seiner Stimme gibt es durch ihn ein Getöse von Wassern in den Himmeln, er lässt Dämpfe aufsteigen vom äußersten Ende der Erde. Er hat sogar Schleusen für den Regen gemacht, und er bringt den Wind aus seinen Vorratshäusern hervor. (siehe auch Hiob 9:6, Hiob 26:5-13)

 Jona 1:15

Und sie nahmen Jona und warfen ihn ins Meer. Da wurde das Meer still und ließ ab von seinem Wüten. Und die Leute fürchteten den HERRN sehr und brachten dem HERRN Opfer dar und taten Gelübde.

Todoroff: Exakt! Wir wissen heute, dass es keine Naturgesetze gibt - HIV-Club-Mitglieder brauchen solches aber nicht zur Kenntnis zu nehmen.

Erläuterung: Nach Herrn Todoroff ist der HIV-Club der Club der HalbIntelligenten und Verbrecher. Vorsitzender ist A. Einstein. Mitglieder sind die Führungseliten in Kirche, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, von Presse, Rundfunk und Fernsehen, alle Lehrer, insbesondere Professoren und Doktoren an Universitäten, Hoch- und Fachhochschulen. Ihre Zukunft ist die Hölle.

Offenbarung 7:1

Danach sah ich vier Engel stehen an den vier Ecken der Erde, die hielten die vier Winde der Erde fest, damit kein Wind über die Erde blase noch über das Meer noch über irgendeinen Baum.

Auch Erdbeben sind gemäß der Bibel nicht einfach die Folge einer Verschiebung von riesigen Platten die auf dem glühenden Erdkern schwimmen, sondern eine Folge göttlichen Wirkens. Dies lehrt jedenfalls die Bibel.

 
Todoroff: Exakt!

Psalmen 29:8

. . . die Stimme des HERRN lässt die Wüste erbeben; der HERR lässt erbeben die Wüste Kadesch.

Jesaja 29:5

Und plötzlich wird's geschehen, daß Heimsuchung kommt vom HERRN Zebaoth mit Wetter und Erdbeben und großem Donner, mit Wirbelsturm und Ungewitter und mit Flammen eines verzehrenden Feuers.

Joel 4,16

Und der HERR wird aus Zion brüllen und aus Jerusalem seine Stimme hören lassen, daß Himmel und Erde erbeben werden.

Matthäus 28,2

Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein weg und setzte sich darauf.

Offenbarung 8,5

Und der Engel nahm das Räuchergefäß und füllte es mit Feuer vom Altar und schüttete es auf die Erde. Und da geschahen Donner und Stimmen und Blitze und Erdbeben.

 

Todoroff: Sie haben die Wahl, HIV-Club-Mitgliedern zu glauben oder Gott. Sie beantworten die Frage nicht, aus welchem Grunde wir Gott leugnen können/sollen. Ihre Voraussetzung, Gott sei eine Erfindung des Menschen, ist eines HIV-Club-Mitgliedes würdig, nicht aber eines Menschen.

Sicher: Es gibt so viel Götter wie Menschen. Bis auf den Vater von Jesus Christus sind sie alle tot, eben erfunden von Menschen. Diese vielen erfundenen Götter beweisen aber nicht, dass es gar keinen Gott gibt. So dämlich darf man eben nicht sein.

 
Bei der Natur des menschlichen Geistes wird die Reflexionsfähigkeit als Hinweis auf die göttliche Natur des menschlichen Geistes gesehen. Die Relexionsfähigkeit ist aber auch darstellbar als Kommunikation unterschiedlicher Bewusstseinszentren. Todoroff: Geist kann von Materie nicht erschaffen werden, das widerspricht dem Energie-Erhaltungssatz, Grundlage aller NW. MUß ein HIV-Club-Mitglied (HCM) aber nicht interessieren.
Es gibt mehrere Indizien dafür, dass unser Geist materiellen Einflüssen unterliegt. Todoroff: Unbestritten, weil wir materiell gebundene Wesen, Körper-Seele-Geist- Wesen sind. Furchtbar, wenn es anders wäre.
Wir können zum Beispiel unsere Gedanken im bewussten Zustand nicht stoppen. Wir können höchstens unsere Gedanken auf einen Punkt konzentrieren und sie um diesen Punkt kreisen lassen. Wir können eine Narkose nicht ignorieren - auch ein trainierter Yogi kann dies nicht mit Eigensuggestion erreichen, wenn er kurz vor der Narkose einen Dauerlauf gemacht hat -, ebenso können wir uns auch der Wirkung anderer Drogen nicht entziehen. Wir können höchstens durch Einnahme eines Gegenmittels die Wirkung dämpfen. Wir können nicht grenzenlos wach bleiben. Selbst wenn wir Aufputschmittel nehmen, führt dies irgendwann zum Zusammenbruch. Wir können uns unsere Träume nicht aussuchen. Träume werden überwiegend vom Tagesgeschehen bestimmt. Ich kann mich natürlich bis zu einem gewissen Grad von Informationen abschotten, dann werden sich auch meine Träume ändern (habe ich selbst schon erlebt, dauert allerdings bis die Wirkung eintritt ca 2 Jahre). Ein Schlaganfall oder Hirnverletzungen haben immer auch Einfluss auf unser Denken und Fühlen. Materie hat in diesen Fällen einen gestaltenden Einfluss auf unsere geistige Existenz. Sie formt also die geistige Existenz. Die Information wird also von unserer geistigen Existenz nicht nur ausgelesen. Es liegt also der Schluss nahe, dass die Materie auch ursächlich am Zustandekommen dieser geistigen Existenz beteiligt ist. Todoroff: GH

Betrachten wir wie es dazu gekommen ist. Generell muss alles, was auf eine lebende Zelle einwirkt, sei es nun ein Lichtstrahl, der eine photochemische Reaktion auslöst oder irgend eine chemische Verbindung, die in die Zelle gelangt, irgendwie verarbeitet werden. Es gibt nun mehrere Möglichkeiten auf ein molekulares Signal zu reagieren.

Es werden Abwehrmechanismen eingeleitet, die die chemische Verbindung gar nicht erst in die Zelle gelangen lassen oder sie chemisch neutralisieren. Jede Zelle besitzt ja eine hoch komplizierte Membran, die nur bestimmte chemische Verbindungen in die Zelle gelangen lässt.

Die Zelle verwendet die chemische Verbindung als Nahrung. Wobei jedes Molekül, das in die Zelle gelangt, erst einmal das Risiko beinhaltet, dass es zerstörerisch wirken kann.

Die chemische Verbindung wird zur Steuerung des Organismus oder seines Stoffwechsels verwendet. In diesem Fall wirkt die Verbindung wie ein Schalter, der eine Bewegungsaktion auslöst oder die Zelle veranlasst eine Signalsubstanz abzugeben, ein Schalter, der ein chemisches Programm aktiviert.

Todoroff: Wer hat das SO festgelegt - bauen sich unsere Maschinen allein und legt ein Auto selbst fest, wie es zu funktionieren hat? Sie schwatzen nur Unfug daher.
Die Zelle muss in jedem Fall eine Antwort auf ein Signal haben. Am besten eine Antwort, die sie selbst am Leben hält. Das Signal ist also wie ein Sonnenstrahl, der, wenn er auf das Blatt einer Pflanze trifft, dort zu einer Photosynthese Todoroff: Können wir nicht nachahmen - warum wohl nicht? 
führt, wenn er jedoch von einem Gegenstand reflektiert wird und das menschliche Auge erreicht, dient er uns zum Erkennen unserer Umwelt. Todoroff: Wie funktioniert das? Niemand weiß, wie wir sehen/hören!

Woher kommt nun die Energie für diesen Prozess? Diese Repräsentation der Information als materielle Struktur erfordert immer auch einen Energieübertrag bei einem Informationsübertrag, denn bei einer Änderung der Struktur ändert sich der Energieinhalt des Materiesystems (physikalische Erhaltungssätze). Die winzige Energie eines Sonnenstrahls reicht aus, um in uns eine Kettenreaktion auszulösen. Sie reicht deshalb aus, weil unserer Organismus durch die aufgenommene Nahrung über eine stattliche Eigenenergie verfügt, die nun in Bewegung umgesetzt wird oder auch nicht.

Auf diese Weise kann man selbst der Amöbe oder sogar einem Molekülsystem eine gewisse Erkenntnisfähigkeit bescheinigen. Kritiker meinen deshalb auch, dass man in diesem Zusammenhang noch nicht von evolutionärer Erkenntnistheorie sprechen kann, sondern nur von evolutionärer Informationstheorie.  Dieser Einwand ist insoweit berechtigt, als diese Form der Erkenntnisgewinnung nur den Erkenntnisgewinn mit Hilfe logischer Funktionen beschreibt. Die von uns empfundenen unterschiedlichen Qualitäten wie Töne, Farben, Schmerz werden damit allein nicht erklärt. Sie lassen sich aber als Innenansicht von Emergenz-Erscheinungen erklären. (mehr dazu unter dem Kapitel Dimensionen des Geistes (fünf Teile))

Todoroff: Intellektuelles Idiotengeschwätz!
Ein anderer Einwand rührt aus der eigenen Erfahrung. Unserer Empfindung nach sind wir ein unteilbares Individuum mit einem freien Willen. Todoroff: Wir haben keinen freien Willen; Grundirrtum Gottloser.
Aber wie frei sind wir wirklich, wenn wir die schwer messbaren Einflüsse des Unbewussten, der Werbung und des aufgenommenen Wissens berücksichtigen? Wenn wir wirklich frei und damit auch nicht in gewissen Grenzen berechenbar wären, wäre die Psychologie als Wissenschaft nicht möglich, Todoroff: GH - Psychologie ist keine Wissenschaft; das hätten Psychologen gern.
denn Wissenschaft gibt es nur wenn Regeln aufgestellt werden können Todoroff: sehr falsch; wenn Gesetzmäßigkeiten aufgestellt werden können
und diese Regeln Vorhersagen erlauben, die sich zumindest statistisch verifizieren lassen. Berechenbarkeit ist die Voraussetzung, um eine zwischenmenschliche Vertrauensbasis aufbauen zu können. Das Vertrauen in die Psychologie als Wissenschaft wird heute gerechtfertigt durch die Erfolge der Werbebranche. Die eigene Erfahrung macht auch manchmal Symptome zur Ursache. Dies rührt daher, weil unsere Innenansicht aus der Interpretation von Nervensignalen gebildet wird, deren Herkunft nicht immer klar ist. Todoroff: Sprechfähige Affen zu manipulieren bedarf keiner Psychologie.
Beispiele dafür finden sich auch in der Bibel.

Psalm 26:2

"Prüfe mich, Herr, und erprobe mich, erforsche meine Nieren und mein Herz." Jeremia 20:12 "Und nun, Herr Zebaoth, der du die Gerechten prüfst, Nieren und Herz durchschaust: Lass mich deine Vergeltung an ihnen sehen; denn ich habe dir meine Sache befohlen."

1. Johannes 3:19-20

"Daran erkennen wir, dass wir aus der Wahrheit sind, und können unser Herz vor ihm damit zum Schweigen bringen, dass wenn uns unser Herz verdammt, Gott größer ist als unser Herz und erkennt alle Dinge."

 

Todoroff: Das funktioniert aber eben nur, wenn Gott es bewirkt.
In der Antike hielt man das Herz oder die Nieren für jenen Teil des Körpers, der die Empfindungen und damit die Gesinnung eines Menschen repräsentiert. Todoroff: GH
Heute wissen wir, dass das Herz und die Nieren durch Ausschüttung von Hormonen angeregt werden. Die Ausschüttung dieser Hormone (u. a. Adrenalin) wiederum wird durch Nervenzentren im Gehirn gesteuert. Todoroff: Und? was wissen wir jetzt? Geist allein bewirkt das Ausschütten der Hormone.
Das Gehirn hat nun seinerseits das Problem qualitativ unterschiedliche Signale wie Lichtsignale, Schallschwingungen, chemische Signale zu strukturieren. Todoroff: Solches vermag das Gehirn nicht.
Um sie nutzen zu können baut das Gehirn eigene Welten auf, die Welt des Lichts, die Welt der Töne, die Welt des Geruchs . . . Todoroff: GH
Um diese Welten wiederum nutzbar zu machen, müssen sie in einer Welt zusammengeführt werden, einer Welt, die wir Bewusstsein nennen. Todoroff: GH - Ihr Idioten nennt das Bewusstsein, ohne zu wissen, was das ist.
Dazu haben sich Formen der Kommunikation zwischen den einzelnen Bewusstseinzentren entwickelt, Todoroff: Sehr lustig - GH!
die sich von unserer Alltagskommunikation fundmental unterscheiden. Unsere Fähigkeit über eine Sachverhalt nachdenken zu können, darüber zu reflektieren, beruht auf dieser Kommunikation der Bewusstseinszentren. Todoroff: GH

Wir empfinden uns zwar als Individuum, als ein Ganzes, aber unser Bewusstsein ist nicht immer der aktive Teil des Gehirns. Wir können z. B. durch Lärm aufwachen. D. h. das Hörzentrum aktiviert in diesem Fall das Bewusstsein. Wir sind auch in der Lage mehrere Aktionen gleichzeitig auszuführen. Wir können lesen und gleichzeitig dabei reden und mit den Armen und dem Gesicht gestikulieren.

Die Welt, die in unserer Vorstellung, unserem Bewusstsein existiert, ist eine sich ständig wandelnde Welt mit immer neuen Bildern. Diese Gedankenwelt ändert sich mit unseren Gedanken. Sie ist daher auch eine Welt, die individuell verschieden ist und außerdem, wie oben gezeigt wurde, materiellen Einflüssen unterliegt. Das wird i. a. übersehen, wenn wir diese Welt verselbständigen in eine geistige Welt, in der dann sowohl wir als auch unsere Mitmenschen leben. (mehr dazu siehe auf meiner Homepage Link Religionskritik und dort den weiteren Link Dimensionen des Geistes).

Zur Herkunft der Materie: Alles was man hierüber sagen kann ist spekulativ. Aber man weiß, dass Materie höchstens in Energie umgesetzt werden kann. Aber sie kann nicht zerstört werden.

Todoroff: Sehr richtig, weshalb sie Geist nicht erzeugen kann, weshalb Sie nur ein sprechfähiger Affe, ein geistloses Wesen sind.
Mit freundlichen Grüßen

Dietrich Spreter von Kreudenstein

 

Todoroff: Ich sprach von WISSEN. Die Menschheit WEISS seit 6.000 Jahren um die reale Existenz Gottes. Ihr Glaube ist, dass die Menschheit dies 6.000 Jahre lang (zu unrecht) glaubte. Das aber ist falsch. Aber von einem sprechfähigen Affen, der nicht bis zwei zählen kann, muß man solchen hier zu lesenden Schwachsinn erwarten.

A L L E S   L I E B E

georg todoroff

 


Sehr geehrter Herr Todoroff, (Von mir nicht) geehrter Herr Spreter von Kreudenstein

mit einem Menschen, der jedes Argument, das ihn stört als Glaubensbehauptung abtut ohne dies näher zu begründen, kann man nur schwer diskutieren. 

 

Todoroff: Das ist Ihr Glaube. Wahr ist: Mit einem Menschen, der nichts als Glaubensbekenntnisse äußert ohne jegliche Begründung, geschweige denn einen Beweis erbringt, ist eine Wahrheitsfindung unmöglich, also jegliche Diskussion sinnlos.
Man kann sich natürlich auf den Standpunkt Descartes stellen, dass wir nur unserer geistigen Existenz gewiss sein können. Todoroff: Nein. Wahrheit ist auch immer mathematisch zu beweisen. Alle meine Behauptungen sind auch mathematisch bewiesen. Sie GLAUBEN/ vermuten/ behaupten nur und zwar ausnahmslos.
Alles andere sind Rückschlüsse aus der Interpretation von Nervensignalen, denn dies ist das einzige, was im Gehirn ankommt. Sowie diese Verbindungen gekappt werden, sind wir taub, blind, gefühllos . . . Todoroff: Stimmt, weil das Übersetzungsorgan zerstört ist. Nehmen Sie dem Computer den Strom und er ist ein Haufen Blech.
Zu Ihre Interpretation, dass die Bibel Gottes Wort ist, Todoroff: Sie nehmen nicht zur Kenntnis, daß dies bewiesen ist, auch mathematisch.
weil sich angeblich 3000 Prophezeiungen erfüllt haben, fehlt der Nachweis. Todoroff: Keineswegs. Ihnen(!) fehlt der Nachweis.

Weitere mathematische Beweise sind: Primzahlcodierung des Weltalls, der Materie, Logarithmische Anordnung der Materie, DER BIBEL-CODE, DREITEILUNG DER WELT, Der Energie-Erhaltungssatz.

Sie können bei Schriften des alten und des Neuen Testaments in keinem einzigen Fall den Nachweis liefern in welchem Jahr sie geschrieben wurden. Todoroff: Welchen Wert hätte das?
und dass jene, die diese Schriften aufgeschrieben oder aufgefunden haben redliche Menschen waren.

2. Chronika 34:14 (2. Könige 22:8)

Während sie nun das Geld herausnahmen, das zum Hause Jehovas gebracht wurde, fand Chilkija, der Priester, das durch die Hand Moses übermittelte Buch des Gesetzes Jehovas.

Wenn man das fünfte Buch Mose liest, wird man feststellen, dass hier einige Gesetzestexte wesentlich detaillierter ausgeführt sind, als im dritten Buch Mose (vergleiche 3. Mose 20:27 mit 5. Mose 18:10-22).

Aber auch das dritte und vierte Buch Mose könnte von einem Chronisten aus späterer Zeit stammen, denn Moses verheißt hier den Leviten 48 nicht näher bezeichnete Städte mitsamt dem Weidegrund in Stadtnähe (4. Mose 35, 3. Mose 25:32-34). Dagegen sagt Josua, der Nachfolger von Moses, ausdrücklich:

Josua 13:14 (Josua 13:33)

Nur dem Stamm der Leviten gab er (Moses) kein Erbe. Die Feueropfer Jehovas, des Gottes Israels, sind ihr Erbe, so, wie er ihnen verheißen hat.

Dieses Verfahren der Büchervermehrung hatte auch bei den Evangelien den Nachteil, dass nun mehrere einander widersprechende Werke existierten. Die Geschichte wurde dadurch nicht glaubwürdiger, sondern eher unglaubwürdiger. Im Konzil zu Nizäa (335 nach Christus) verringerte man daher die Zahl der Evangelien auf vier, die immer noch einige Widersprüche enthalten.

Zum Beispiel in den Prophezeiungen, die angeblich auf Jesus hinweisen:

1. Mose 49:8-12

Juda, dich werden deine Brüder lobpreisen! Deine Hand wird auf dem Nacken deiner Feinde sein. Die Söhne deines Vaters werden sich vor dir niederwerfen. Ein Löwenjunge ist Juda. Vom Raub wirst du, mein Sohn, gewisslich emporsteigen. Er hat sich niedergekauert, er hat sich ausgestreckt wie ein Löwe, und wie ein Löwe, wer wagt es, ihn aufzustören? Das Zepter wird nicht von Juda weichen noch der Befehlshaberstab zwischen seinen Füßen hinweg, bis Schilo kommt; und ihm wird der Gehorsam der Völker gehören. An einen Weinstock bindet er seinen ausgewachsenen Esel und an eine Edelrebe das Junge seiner eigenen Eselin; Seine Kleidung wird er bestimmt im Wein waschen und sein Gewand im Blute der Trauben. Dunkelrot sind seine Augen von Wein und weiß seine Zähne von Milch.

Dunkelrot sind seine Augen vom Wein. - Jesus ein Säufer? Nein! Das haben nur einige böswillige Leute behauptet.

Matthäus 11:19 (Lukas 7:34-35)

. . . es kam der Sohn des Menschen, der aß und trank, dennoch sagen die Leute: "Siehe! Ein Fresser und ein Mann, der dem Weintrinken ergeben ist, ein Freund von Steuereinnehmern und Sündern." Dennoch erweist sich die Weisheit durch ihre Werke als gerecht.

Trinkfest muss man halt sein, wenn man mit Sündern verkehrt.

Matthäus 9:11-12

Als aber die Pharisäer das sahen, begannen sie zu seinen Jüngern zu sagen: "Wie kommt es, dass euer Lehrer mit Steuereinnehmern und Sündern isst?" Als er sie hörte, sprach er: "Gesunde benötigen keinen Arzt, wohl aber die Leidenden. Geht hin und lernt, was dies bedeutet: ‘Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer.’ Denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder."

Weiter unten steht noch: "Das Zepter wird nicht von Juda weichen noch der Befehlshaberstab zwischen seinen Füßen hinweg, bis Schilo kommt; und ihm wird der Gehorsam der Völker gehören."

Aber da gab es doch zwischendurch die assyrische Gefangenschaft (2. Könige 17:1-4) und die babylonische Gefangenschaft (2. Könige 25:21-27).

Mehr dazu siehe auf meiner Homepage den Link Bibelkritik und dort den weiteren Link aus der "Trickkiste der Vertreter des Glaubens" Teil 3 sowie das Kapitel "Jesus - Windmacher oder Windei Teil 2)

Todoroff: Unredlich sind nur Sie, ein Lügner und Vollidiot, der nichts weiß, aber glaubt, all seine Lügen verbreiten zu müssen, um möglichst viele mit in die Hölle reißen zu können. Die Schreiber der Bibel sind ausnahmslos gottesfürchtige Menschen, die Gott erwählt hat und die Er den von Ihm vorgegebenen Text hat schreiben lassen. 1 Kor 12,6: Gott bewirkt alles in allen.

Sie leugnen 1+1=2 als vollkommener Idiot.

Sie akzeptieren auch nicht, dass all die vermeintlichen Widersprüche, die Sie in der Bibel zu finden glauben, Gott eingebaut hat, damit solche Halbintelligenten wie Sie sich daran aufhängen können. Das ist eben die Freiheit, die Gott uns gewährt. Gott zwingt nicht - Sie wären der erste, der sich darüber beschwerte.

Gal 5,1: Zur Freiheit hat uns Christus befreit.

Sie sind lieber ein Gefangener Satans.

Niemand kann die Bibel ohne den Heiligen Geist verstehen - das lehrt Gott und stimmt mit meiner Lebenserfahrung überein. Ich war mal Marxist und habe all den Schwachsinn geglaubt, den Sie glauben.

Eine wunderschön gemachte Homepage für Glaubensträume ist übrigens die Homepage von Celine Rosenkind. Hübsche Bilder, besinnliche Texte, häufig untermalt mit Musik. Vergleichen Sie einmal die angenehme Art wie sie Menschen anspricht mit Ihren beleidigenden Äußerungen.

Siehe http://www.celinerosenkind.net

Todoroff: Die wird wohl eine Religion, also satanischen Unfug lehren.

Ich lasse mich von Gott und Jesus Christus lehren und leiten und führen. Ich bin wissend aufgrund von Erfahrungen und mathematisch erbrachter Beweise, denen Sie in Ihrer gigantischen Dummheit (Gegenteil von Weisheit) GAR NICHTS entgegenzusetzen haben. Alles, was Sie schreiben, ist nur lächerlich! Bis unter die Schädeldecke sind Sie vollgestopft mit Lügen. Sie sind gläubig, weil Sie nichts wissen. Sich selbst widersprechende Theorien sind auch theoretisch falsch. RTh, ETh und UTh (Relativitätstheorie, Evolutionstheorie und Urknalltheorie) sind sich selbst widersprechende Theorien. Sie sind ein Beweis der Existenz Gottes und, dass der Verfasser der Bibel Gott ist. Denn Gott ist es, der alle dem Irrtum verfallen lässt, glauben sie nicht die Wahrheit, Jesus Christus, so dass sie der Lüge glauben (lesen wir in der Bibel). Deshalb erklären diese Halbintelligenten den größten Idioten aller Zeiten, Einstein, zum Genie. Und Sie Idiot glauben es. Sie glauben Lügen und Irrtümer - ich glaube Gott, Wahrheit. Ihr Ziel ist die Hölle. Für die Behauptung, Leben sei entstanden, gibt es nicht einmal einen Grund, geschweige denn einen Beweis. Gott offenbart Sich in allen Seinen Werken.

Sie, der Sie ein Blinder sind, reden ständig von Farben - das ist nicht nur lächerlich, das ist blanke, krankhafte Idiotie. Wer Sie in der Hölle wiedererkennt, wird Sie töten, glaube ich fest. Aber tröstlich: Man wird immer wieder in die Hölle heineingeboren, in ein Leben in Finsternis ohne jegliche Hoffnung. Nur vollkommen Idioten streben das an. Nur vollkommene Idioten sägen an dem Ast, auf dem sie sitzen. Sie sägen, nicht wie verrückt, sondern als Verrückter, als Wahnsinniger.

A L L E S   L I E B E

georg todoroff

 

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Sehr geehrter Herr Todoroff,

 

Sie hatten

1 Kor 12,6: Gott bewirkt alles in allen.

zitiert. Wenn Gott alles in allen bewirkt, dann stellt sich doch die Frage, wer dann überhaupt für seine Taten verantwortlich zu machen ist. Er bewirkt ja dann auch das, was jener Satan angeblich alles anrichtet. Wie vereinbart sich denn das mit der angeblich von Gott gewährten Freiheit, die Sie erwähnen?

 

Sie hatten ja in Ihrer "freundlichen" Art auch gleich die Lösung für dieses Problem angeboten, nämlich dass Gott all die vermeintlichen Widersprüche, die ich in der Bibel zu finden glaube, eingebaut hat, damit solche Halbintelligenten wie ich mich daran aufhängen kann.

 

Die Bibel haben Sie da mit Sicherheit auf Ihrer Seite, denn in

Jesaja 55:8-9 steht

"Denn eure Gedanken sind nicht meine Gedanken, noch sind meine Wege eure Wege" ist der Ausspruch Jehovas. "denn wie die Himmel höher sind als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

Ich zähle dieses Argument zu den Killerphrasen, mit denen man jedes Argument beantworten kann, ohne den Widerspruch dadurch aufzulösen (mehr dazu unter dem Link Bibelkritik und dem weiteren Link "Aus der Trickkiste der Vertreter des Glaubens" Teil 1 bis Teil 4). Mit diesem Argument können Sie jedes Märchenbuch zu einer heiligen Schrift machen.

 

Vor einigen Jahren hatte ich mal hier an meinem Wohnort ein Gespräch mit dem katholischen Geistlichen Pfarrer Kurz. Er hat mich damals mit seiner Interpretation der Hegelschen Philosophie konfrontiert, wonach sich These und Antithese auf höherer Ebene zur Synthese vereinigen lassen. Und er schloss daraus, dass es aus philosophischer Sicht keine Lüge gibt. Wieso dann lügen eine Sünde ist, blieb allerdings ein Rätsel, das sich seiner Ansicht nach sicher im Jenseits lösen wird.

 

Wer so urteilt baut nicht mehr auf intersubjektiv nachprüfbare Wahrheitskriterien, wie sie die Naturwissenschaft anbietet, sondern er setzt bedingungslos auf eine Glaubensautorität, auf einen Menschen, dessen Worte er für Gottes Worte hält, gleichgültig welchen Unsinn er erzählt.

 

Ich orientiere mich da lieber an dem deutschen Sprichwort:

Wer einmal lügt,

dem glaubt man nicht,

und wenn er selbst

die Wahrheit spricht.

 

Sie haben fundamentalistisches Gedankengut kritiklos übernommen, wie man an dem Kapitel Ihrer Homepage über die "Dreiteilung der Welt" leicht erkennen kann. Die Physik kennt heute vier Naturkräfte: Die Gravitation, die schwache Wechselwirkung, die starke Wechselwirkung (zwei Kernkräfte) und die elektromagnetische Kraft.

 

Wie wollen Sie denn die Primzahlencodierung des Weltalls beweisen, wo wir doch nur einen kleinen Teil des Weltalls kennen und über kein abgeschlossenes naturwissenschaftliches Weltbild verfügen?

 

Wo bleibt da der gesunde Menschenverstand?

 

Mit freundlichen Grüßen

Dietrich Spreter von Kreudenstein

Wenn Gott, von dem wir die Vernunft haben, das Opfer der Vernunft verlangt, so ist er ein Taschenspieler, der das, was er gegeben hat wieder verschwinden lässt. (Diderot, mehr dazu unter dem Link Aphorismen auf meiner Homepage)


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