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Späßchen mit
Bischof Mixa An das Eisenach, den 3. August 2007
Das Weltbild des Jesus von Nazareth Sehr geehrte Eminenz, in den vergangenen Jahren habe ich mich intensiv einem Thema gewidmet, das meines Wissens bisher noch nie Gegenstand theologischer Forschung war, dem Weltbild des Jesus von Nazareth. In akribischer Arbeit ist mir in den vergangenen Jahren gelungen aus verschiedenen Bibelstellen schlüssig das Weltbild jenes Mannes zu ergründen, der seit 2000 Jahren das Leitbild der gesamten Christenheit ist. Ich habe zwar dieses Opus schon im Internet veröffentlicht, aber in kirchlichen Kreisen ist es immer noch weitgehend unbekannt, obwohl ich ein Flugblatt dazu gelegentlich an Gottesdienstbesucher nach dem Gottesdienst verteile, was bisher dankbar angenommen wurde. Helfen würde da ein kleines Vorwort von Ihnen. Noch besser das NIHIL OBSTAT für eine kirchliche Druckerlaubnis. Ich bitte Sie daher um die Kenntnisnahme dieses Artikels (Siehe Anlage). Aus meiner Sicht wäre er geeignet etwa für die Zeitschrift „Christ in der Gegenwart“ (Herder-Verlag). Ich wünsche Ihnen schon jetzt einen frohen Himmelfahrtstag. Mit besten Grüßen aus der Wartburgstadt Dietrich Spreter von Kreudenstein Mehr als einen Monat später mit Datum vom 12. 9. 2007 erreichte mich ein Brief des Referenten von Bischof Mixa Sehr geehrter Herr Spreter von Kreudenstein, im Auftrag des Hochwürdigsten Herrn Bischofs danke ich Ihnen für Ihren Brief vom 3. August 2007 und die Zusendung Ihrer Schrift und bestätige hiermit den Eingang Ihrer Post. Mit freundlichen Grüßen Dr. Martin Tillmann Da eine E-Mail Adresse angegeben war, habe ich ihm gleich folgendes geantwortet:
Eisenach, den 18. 9. 2007 Ihr Schreiben vom 12. 9. 2007 NR. EXP. 1489/07 Sehr geehrter Herr Dr. Tillmann, mit Freude habe ich Ihrer Antwort auf mein Schreiben vom 3. August 2007 entnommen, dass mein Brief bei Ihnen eingegangen ist und offenbar von seiner Exzellenz, Herrn Bischof Mixa, keine sachlichen Einwände gegen eine kirchliche Druckerlaubnis geäußert wurden. Somit gehe ich davon aus, dass auch Sie meiner Argumentation zum Weltbild des Jesus von Nazareth gefolgt sind. Mit bestem Dank Dietrich Spreter von Kreudenstein Jedem, der sich als Werkzeug Gottes betrachtet, sollte man die Frage stellen,warum ein allmächtiger Gott Menschen braucht um "sein Wort" zu verkünden. Entstehen nicht die Konflikte um die richtige Religion genau dadurch?
Die Antwort kam prompt per E-Mail und per Post Von: Tillmann Martin [mailto:martin.tillmann@bistum-augsburg.de] mit Bezug auf Ihre E-Mail, die mich am 19.
September 2007 erreichte, ist folgendes zu bemerken: Dies ist keineswegs der Fall und ich bitte
Sie eindringlich, dies zu beachten! Dr. Martin Tillmann Eisenach, den 22.9.2007 Sehr geehrter Herr Dr. Tillmann, keine Sorge ich habe ihre E-Mail vom 19. 9. 2007 und Ihr Schreiben vom 20. 9. 2007 zur Kenntnis genommen, in dem Sie mir mitteilten, dass Sie lediglich den Posteingang bestätigt haben und ich somit nicht von einer kirchlichen Druckerlaubnis ausgegehen kann, obwohl ja der Artikel fast ausschließlich auf Bibelzitaten basiert. Ich werde daher die Internetseite http://www.kreudenstein-online.de/Bibelkritik/Jesus_Teil8.htm#Weltbild_des_Jesuszu dem Artikel "Das Weltbild des Jesus von Nazareth" wie bisher unter meinem eigenen Namen, versehen mit dem Logo des bfg, bewerben. Der bfg Bayern (Bund für Geistesfreiheit Bayern) sah nämlich in dem Inhalt seine Meinung bestätigt. Übermitteln Sie also seiner Exzellenz Bischof Mixa meine besten Grüße. Er kann auf die göttliche Eingebung warten und mir diese Antwort dann mitteilen. Ich hoffe nur, er wartet da nicht auf einen göttlichen Boten wie den bayerischen Nationalhelden Alois Hingerl (die Geschichte von Ludwig Thoma "Ein Münchner im Himmel" siehe unten) Mit freundlichen Grüßen Dietrich Spreter von Kreudenstein Willst Du Weisheit Dir erjagen,
Ein Münchner im Himmel"
Alois Hingerl, Nr. 172, Dienstmann in München, besorgte einen Auftrag
mit solcher Hast, daß er vom Schlage gerührt zu Boden fiel und starb.
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