Regensburg, den 23.12.1994

Sehr geehrter Herr von Spreter,

ganz herzlichen Dank für die Zusendung Ihres Buches und für die weiteren Beilagen. Erstaunt war ich über den hervorgehobenen Abdruck unseres Briefwechsels. Natürlich stehe ich noch zu meinen Worten von damals und jemand, der sich etwas in der theologischen Landschaft auskennt, wird auch gleich wissen, mit wem Sie korrespondierten. Auch wenn ich erstaunt war mich jetzt plötzlich im Druck zu finden, danke ich Ihnen für die faire Wiedergabeweise.

Ich hoffe, in den nächsten Wochen wieder etwas Zeit zu finden, Ihr Buch gründlich durchzulesen. Der erste flüchtige Eindruck hat allerdings meine Meinung bestätigt, daß Sie immer noch gegen und nicht für die Sache sind. Das finde ich in gewisser Weise schade. Wie ich Ihnen schon damals schrieb, finde ich es auch schade, daß Ihnen der Zugang zum christlichen Glauben so verstellt ist. Aber vielleicht sind Sie immer noch ein Suchender und finden doch noch irgendwann zur Quelle zurück, von deren Kraft wir alle leben.

Für heute möchte ich Sie noch einmal ganz herzlich grüßen und auch Ihnen für Ihren weiteren Weg alles Gute wünschen.

Mit freundlichen Grüßen verbleibe ich

Ihr

Hans Schwarz

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