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Die Sintflut in der Diskussion Die Anzahl der Tierarten in der Arche |
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Dieter: Du schreibst: >>Die Grenzen, die Gott für die Fortpflanzung innerhalb der "Art" festgelegt hatte, müssen beachtet werden. Daher sind einige Forscher der Meinung, daß nur 43 Säugetier"arten", 74 Vogel"arten" und 10 Reptilien"arten" mit in die Arche genommen werden mussten, damit die verschiedenen heute bekannten Arten hervorgebracht werden konnten. Nach anderen, etwas großzügigeren Schätzungen hätten 72 "Arten" von Vierfüßern und nicht ganz 200 Vogel"arten" genügt.<<
Die Entwicklung neuer Arten setzt zudem eine Isolationsphase voraus, in der sich die Arten auseinanderentwickelt haben. Und eine Phase, wo sich diese neuen Arten ausgebreitet haben, so dass wir sie heute im gleichen geographischen Raum finden. Und erkundige Dich doch mal in einem Zoo, ob sich ein Gorilla mit einem Resus-Äffchen paaren lässt, soweit ich weiß ist das noch nirgends gelungen. Aber nach Deiner Rechnung ist ja Affe gleich Affe, oder es wird vielleicht gerade mal zwischen denen mit Schwanz und denen ohne Schwanz unterschieden. Den Schwanz am Hinterteil meine ich natürlich. Klaus-Dieter: Gut, tatsächlich kennen wir weniger als 200 giftige Schlangenarten, von etwa knapp 3.000 Schlangenarten insgesamt. Diese lassen sich wiederum in ihre Hauptgruppen, das sind einige wenige Oberarten wie: Nattern, Vipern, Ottern..., einteilen. Nun, es wäre sicher interessant, da einmal nachzuvollziehen, welche Gruppe mit welcher sich paaren kann und wo, d.h. ob und bis zu welchem Grad das überhaupt heute erforscht ist. Ist ja bei anderen Tierarten auch so und nicht uninteressanter. Dieter: Wenn Du nur so wenige Arten als Basis"arten" annimmst und diese Arten mit der heute lebenden Fauna vergleichst, dann ergibt sich daraus eine Veränderung der Gene von einem solch gewaltigem Ausmaß innerhalb von nur ca 4500 Jahren, wie sie kein Evolutionist annimmt. Deine Theorie ist also folglich noch unglaubwürdiger als die von Dir verschmähte Evolutionstheorie. Deine Theorie setzt nämlich einerseits ein gewaltiges Artensterben nach der Sintflut voraus, andererseits die Entstehung tausender neuer Arten. Und es gibt noch zwei weitere Probleme:
Klaus-Dieter: Nun, Du vergisst die natürlichen Transportmethoden der Schnecken und Würmer: Die Vögel. Schnecken und Käfer verbreiten sich wie gesagt über alle möglichen Teile. Schwimmendes Treibholz, Äpfel, Baumstämme oder Vögel etc. also, da gibt es so viele Transportmöglichkeiten... Gerade die Arten die Du ansprichst, Schnecken Würmer etc. haben solche Populationsraten, wie sie traumhafter nicht gehen. Schnecken und Würmer legen doch tausende Eier je Generation. Und wenn es da keine, oder kaum Feinde gibt - aber ein über- und überreichliches Nahrungsangebot, dann sollst Du mal sehen, wie die sich vermehren. Dieter: Gut ein paar Würmer und Käfer mögen sich auf diese Art verbreitet haben. Aber wo soll denn das überreichliche Nahrungsangebot herkommen, wenn sich die Vegetation erst erholen musste und die explosionsartige Vermehrung der flugfähigen Insekten alles kahl gefressen hat. Ich weiß nicht ob Du schon mal gesehen hast, wie die Landschaft nach einem Befall durch Wanderheuschrecken oder Wanderameisen aussieht. Ich habe dies schon mal in einem Film gesehen. Wanderheuschrecken haben zudem die Fähigkeit, dass sie aus der Nahrung Wasser gewinnen können, also kaum Flüssigkeit brauchen. Das ganze Ökosystem musste sich nach der Sintflut erst mal einpendeln. Leidtragender war hier auch der Mensch, dem noch nicht die chemische Keule zur Verfügung stand und in dessen Umgebung dies zu allererst geschah. Klaus-Dieter: Nun, bei einem optimalen Naturverhältnis, regelt die Natur mit ihren Kreisläufen das automatisch. Das geht sehr gut, solange der Mensch nicht auf falsche Art eingreift (s. z.B.: Bayr. Nationalpark) Und die Natur erholt sich sehr schnell. Hast Du im Sommer ´mal beobachtet, wie schnell ein Rasen wächst? Da kannst Du daneben stehen. Wird alle paar Tage gemäht. Bambus wächst sogar innerhalb von Stunden etc. pp. |